Pahia und Cape Reinga

Dienstag, 03.09.2013

Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll. Mein ganzer Neuseelandaufenthalt war der Hammer! Der Fakt, dass ich mich eine ganze Weile nicht mehr gemeldet hat macht es nicht gerade einfacher alles in einen Blogeintrag zu fassen. Ich hab so viel erlebt, gesehn und erfahren, dass ich einfach keine Zeit hatte meinen Blog zu tippen. Meine Zeit hat gerade für ein paar Notizen gereicht und das war schon hart, sich zu erinnern was wir die letzten Tage erlebt haben. Aber ich fang am Besten mal von Vorne an…

Die Woche in Pahia war super, das Wetter war richtig gut. Von Winter keine Spur. Wir sind mittags angekommen und ich hab mich nach dem Einchecken im Hostel gleich auf den Weg zu einem Wasserfall gemacht. Auf dem Weg habe ich ein paar andere Backpacker eingeholt. Abends hab ich dann erstmal entspannt, da ich alleine in einem 4er Zimmer war konnte ich mich prima erholen. Ein bisschen Privatsphäre tut manchmal echt gut.

Am nächsten Tag ging es auf eine Tagestour nach Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt von Neuseeland. Die Spitze an sich ist nicht sehr spektakulär, jetzt im Nachhinein, aber ich habe ein paar coole Leute kennengelernt. Auf dem Rückweg von Cape Reinga sind wir an rießigen Sanddünen vorbeigefahren an denen wir einen Stop zum Sandborden eingelegt haben. Wie geil ist das denn? Das ging wirklich ab wie Schmidts Katze. Die Düne war mit Sicherheit 80m hoch. Sogar Sanddünen hat NZ zu bieten! Insgesamt bin ich die Düne vier Mal hochgestapft, was ganz schön anstrengend war, aber es hat sich gelohnt. Anschließend sind wir über den 90Mile Beach zurückgefahren. Mit einem 4WD Bus über den Strand zu fahren hat was.

Am nächsten Tag ging es auf eine Bootstour, um ein paar Delphine zu beobachten und einmal durchs Hole in the Rock zu fahren. Die Bootstour war recht entspannt. Morgens lag noch dichter Nebel über dem Wasser und man konnte eigentlich nichts sehen. Was irgendwie recht cool war. Die Sonne ist dann aber zum Glück doch noch rausgekommen. Delphine haben wir auch gesehen und man hatte sogar die Möglichkeit mit ihnen zu schwimmen. Ich habe mich mit Beobachten begnügt, was auch irgendwie lustig war, denn die Delphine sind verdammt schnell im Wasser und manche haben sich echt tollpatschig angestellt.

Mit unserer coolen Truppe sind wir dann schon in Russel ausgestiegen und haben die Insel erkundet. Russel liegt auf einer Insel vor Pahia und ist sehr friedlich. Vom Lookout hatte man eine gute Aussicht auf die Bucht und Pahia. Zurück in Pahia habe ich mit Miri, einem Mädel aus der Truppe, erstmal was gegessen. Wir saßen auf einem kleinen Hügel mit schöner Aussicht auf den Strand und haben uns gut unterhalten. Sie ist auf Weltreise und war schon in Asien, Indien und Australien. Ich war echt beeindruckt, nicht jedes Mädel geht alleine auf Weltreise. Da sie keinen Laptop herumschleppt, so wie ich, hab ich ihr angeboten, ihre Bilder mit Hilfe meines Laptops zu sichern. Was sie dann auch getan hat. Anschließend haben wir uns noch den ersten Teil Narnia angeschaut.

Am nächsten Morgen sind wir Kayaken gegangen. Ich saß mit Miri in einem Kayak und wir haben mehr gechillt als gepaddelt. Trotzdem war sie die beste Paddelpartnerin denn je! ;) Nach der Kajaktour ging es mit dem Bus wieder zurück nach Auckland.

In Auckland hab ich wieder mein altes Zimmer bezogen, in dem ich die Tage zuvor schon geschlafen habe. Am nächsten Tag habe ich mit Miri nochmals den Coast to Coast Walk gemacht. Man findet nicht viele Mädels, die freiwillig 16km laufen. Jedenfalls war das ein toller Tag und als Belohnung gab es nochmals den fetten Burger.

Nach einer erfrischenden Dusche und ein Paar Folgen Big Bang Theory, bin ich nochmal rüber in Miri‘s Hostel zum Monsterjenga spielen. Leider habe ich alle Spiele verloren, was definitiv nach einer Revanche schreit!

Am nächsten Tag m usste ich zum Flughafen, da ich Jan-Erik und unseren Campervan abholen musste. Zufälligerweise musste auch Miri zur gleichen Zeit zum Flughafen, da sie weiter nach Amerika flog. Sie war sichtlich angespannt. Alleine reisen ist eben aufregend.

Nachdem wir uns verabschiedet hatten, habe ich zusammen mit Jan-Erik dann den Campervan abgeholt und es konnte losgehen. Doch davon mehr im nächsten Blogeintrag. Nur eins schon Vorweg: Insgesamt haben wir 5000 km auf Nord und Südinsel zurückgelegt!

 

Finally NZ

Sonntag, 04.08.2013

 

Das war wohl nix. Ich meine nicht die Spätzle, die waren natürlich perfekt J, sondern meine Reise nach Neuseeland. Am Flughafen wollte mich Quantas nicht mitnehmen, da mein Visum für Australien abgelaufen ist, wenn ich wieder zurück nach Australien flieg. Dies war mir durchaus bewusst… Die Kiwis sind besorgt, dass ich nicht wieder ausreise, hieß es am Check in, da ich kein Land in das ich nach meinem Aufenthalt einreisen darf und dies ist illegal. Für ein australisches Visum bewerben darf man sich aber nur, wenn man sich außerhalb von Australien befindet. Dies war mir durchaus bewusst, schließlich war es ein Grund warum ich nach Neuseeland wollte…

Mein ursprünglicher Plan war es mich für ein Transit Visum zu bewerben, was drei Tage gültig ist. So habe ich also drei Tage zwischen meinem Rückflug aus Neuseeland und meinem Flug in die Heimat gelassen. Und dies waren 48h zu viel.

Der Kotzbrocken am Check-In, schlug die Umbuchung meines Rückfluges vor und zwar so, dass ich weniger als 24h Aufenthalt in Australien habe. Das würde Neuseeland tolerieren. Also hab ich mich ans Telefon gehängt, da ich den Flug online gebucht hatte. Hinzukam noch, dass meine Australische Sim-Karte abgelaufen war und ich mir dachte für die letzten 4 Tage brauchst du kein Handy. Perfekt. Also hab ich von einer Telefonzelle gegenüber vom Check in telefoniert. Vorher musste ich mir jedoch erstmal Kleingeld besorgen. So musste ich mir einen Muffin kaufen, auf den ich zu dem Zeitpunkt nicht wirklich Lust hatte, wie ihr sicherlich verstehen könnt. Ich hab dann also telefoniert und ich hing sage und schreibe 45 Minuten in der Warteschleife! Großartig! Als ich dann endlich jemanden in der Leitung hatte, war der Check-In natürlich schon geschlossen und alles war umsonst. Die Umbuchung hätte ohnehin 800$ gekostet, womit ich zweimal nach Neuseeland und zurück hätte fliegen können. Also nix war‘s mit Neuseeland zu diesem Zeitpunkt. Glücklicherweise hab ich nach der ganzen Aufregung wieder bei Jacky Assyl bekommen und ich durfte ein paar weitere Tage bei ihr auf der Couch schlafen.

So hab ich also das Wochenende in Brisbane verbracht. Eigentlich tat das zusätzliche Wochenende doch ganz gut. Samstag morgen sind wir, wie letztes Mal, auf den Markt gegangen und nachmittags war Jacky zu einem Geburtstag eingeladen zu dem ich freundlicherweise auch mitkommen durfte. Der Abend war sehr lustig, es war mein erstes australisches BBQ nach fast 5 Monaten Aufenthalt in Australien!

Sonntags war ich dann im Kino in Conjuring, für einen Horrorfilm, der ab 15 ist, war er nicht schlecht.

Am Montag hab ich dann einen Tagesausflug nach Northbroke Island gemacht. Das ist eine Insel vor Brisbane. Vom Strand aus und den Klippen dort kann man gut Wale und Delphine beobachten. Leider habe ich an diesem Tag meine Kamera vergessen und so konnte ich keine Fotos von den Delphinen und Walen machen. Die Handykamera ist einfach nicht gut genug.

Am nächsten Tag ging mein Flieger nach Neuseeland. Diesmal hat auch alles gut geklappt. Bei der Einreise musste ich nicht mal meinen Rückflug vorzeigen. Da hätten sie mich auch beim ersten Mal mitnehmen können…

Im Hostel wurde am nächsten Tag eine kostenlose Stadttour angeboten zu der ich mich auch gleich angemeldet habe. Da hier in Auckland wirklich nichts los ist, waren wir nur drei Leute. Viel gab es nicht zu sehen. Wir waren auf Mt Eden, einem Vulkankrater in der Stadt und im Nationaluseum.

 

Tag zwei in Brisbane habe ich mit laufen verbracht. Ich habe den Coast to Coast walk absoviert. Dieser ist 16km lang und führt, wie der Name schon sagt von der Ost- zur Westküste. Angeblich bekommt man auf dem Weg alles Wichtige von Auckland zu sehen. Viel ist das nicht, aber ich habe den besten Burger meines Lebens gegessen. Die Burgerbude befindet sich in Onehunga in der Manukau Road gegenüber vom Shoppingcenter. Als Belohnung für den langen Marsch perfekt geeignet. Für 9$ bekommt man einen rießigen Burger mit Lamm, Ei, Käse, Annanas und einer Gemüsemixsoße! Einmalig!

Morgen geht es weiter mit dem Bus nach Paihia. Ich bin gespannt. Auch freu ich mich schon auf die Campervantour am Samstag!

Magnetic, Cairns und so...

Dienstag, 23.07.2013

Magnetic Island ist ne schöne Insel. Das war‘s dann aber auch schon. Mittlerweile bin ich etwas anspruchsvoller geworden. J Schöne Buchten und ein bisschen Regenwald reichen nicht mehr aus, um mich zu beeindrucken. Trotzdem bin ich stolze 20km auf der Insel gelaufen, somit hab ich alles gesehen, was man sehen kann auf der Insel. Von morgens um 9 Uhr bis mittags um 4. Irgendwie musste ich mich ja beschäftigen. Allerdings war ich ziemlich fertig als ich wieder am Fährhafen ankam und es stand noch der Rückweg zum Hostel an…

 

Das Hostel ist soweit mit Abstand das Freundlichste gewesen. So habe ich mich erstmal zwei Tage ausgeruht und meine Wäsche gewaschen und Online Recherche betrieben, da auch das Internet frei zugänglich war. Auch stand Sport auf dem Programm, hier gibt es viele Outdoor-Fitness-Stationen, mit Klimmzugstangen und Ähnlichem, praktisch.

Dienstags ging es dann weiter mit dem Bus nach Cairns. Cairns an sich hat auch nicht viel zu bieten. So mussten sie sich viele teure Dinge überlegen, um die Leute in der Stadt zu halten. Zu diesen Dingen zählen Skydiving und überteuerte Schnorcheltouren, sowie Touren zum Cape Tribulation.

Das Highlight der Woche war der State of Origin. Das Letzte von drei Rugby Spielen, Queensland gegen New South Wales. Queensland hat die letzten 9 Jahre den State of Origin gewonnen! Dieses Jahr haben sie es wieder getan. Irgendwie tun mir die Jungs aus NSW schon leid. Dieses Jahr waren sie dem Sieg wirklich sehr nahe. Die Stimmung war nach und während dem Sieg einfach Bombe! Schließlich dominiert Queensland ab jetzt eine ganze Decade!

 

Am Donnerstag habe Ich zusammen mit einem Mädel aus Schottland ein Auto gemietet und wir sind nach Cape Tribulation gefahren. Aber die Tour war eher enttäuschend. Eigentlich wollte ich einen Redwood umarmen. Leider haben wir keine gefunden und so sind wir lediglich am Strand entlang gelaufen und haben ein paar kurze Spaziergänge durch Mangrovenwälder gemacht. Auf dem Rückweg haben wir noch einen Stop am Barron Wasserfall gemacht. Dort ist eine weitere Attraktion: die Skyrail, ganz imposant, aber lohnt sich nicht wirklich.

 

Am nächsten Tag hab ich erstmal ausgeschlafen in der Küche beim Frühstück hab ich dann ein paar neue Bekanntschaften gemacht. Es stellte sich raus, dass einer von ihnen ein Auto gemietet hatte. Also hab ich ihn dazu gebracht zu den Crystal Cascades zu fahren, eines meiner geplanten Ziele. J Zusammen mit einer Chinesin und einer Norwegerin sind wir also zu den Wasserfällen gefahren, in denen man auch baden kann. Das Wetter war sehr regnerisch aber nicht kalt, so hat es uns nicht davon abgehalten etwas planschen zu gehen. Anschließend haben wir den Tag am Trinity Beach nördlich von Cairns ausklingen lassen.

Am nächsten Tag, war Abflug nach Brisbane. Es stellte sich die Frage: Wie zum Flughafen kommen? Der Flughafen ist NICHT an das öffentliche Busnetz angeschlossen! Was ein Hammer in welchem Jahrhundert leben wir eigentlich!! Es fahren lediglich Shuttlebusse, die man vorher buchen muss und ganze 12$ kosten, obwohl der Flughafen nur 6km vom Stadtzentrum entfernt liegt. Nicht mit mir! Da mein Flug erst nachmittags um vier ging, hatte ich den ganzen Tag um zum Flughafen zu kommen. Ich habe mir also meine 28kg Gepäck geschnappt und bin losgestiefelt. Für die ersten 4km habe ich ca. 45min gebraucht. Ziel war die letzte Kreuzung vorm Flughafen. Ab da ging es per Anhalter weiter. Lange musste ich auch diesmal nicht warten (keine zwei Minuten). Perfekt! Einziger Nachteil war nur, dass ich nun viel zu früh am Flughafen war…

Sonntag morgen in Brisbane bei Jacky hab ich erstmal meine Wäsche gewaschen und anschließend mit Kim (Jacky‘s Mitbewohnerin) das Foodfestival an der Southbank unsicher gemacht. Anschließend haben wir uns getrennt und ich bin in der Stadt noch etwas bummeln gegangen.

Montag hat mir Carlie eine Freundin von Jame’s Freundin, die an der Uiverisity of Queensland studiert, den Campus gezeigt. Der Campus ist wirklich beeindruckend. Er ist ein eigener Stadtteil von Brisbane mit Sportanlagen, Restaurants, Wohnungen, Parks und einem See. Noch beeindruckender ist allerdings der eigene Anleger für die CityCat. Einem Bus auf dem Wasser, der auf dem Brisbane River verkehrt.

So, da ich nun alles gesehen habe in Brisbane, ich meine Wäsche gewaschen habe, meine Winterjacke eingepackt habe und das Hostel in Auckland gebucht habe ist alles Vorbereitet für Neuseeland! Heute Abend werde ich noch für meine Gast-WG Käsespätzle kochen und morgen Abend flieg ich dann nach NZ!

Whitsundays & Townsville

Samstag, 13.07.2013

 

Da Hervey Bay ein Reinfall war. Hab ich mich entschlossen weiter nach Norden zu reisen. Ich bin mit dem Nachtbus von Hervey Bay nach Airlie Beach gefahren. Morgens um 7 angekommen, eingecheckt und gleich weiter in den nächsten Nationalpark. Mit dem Bus ging es zum Mt Rooper. Nach zehn Minuten Fahrt und einer 40 Minuten Wanderung war ich am soweit coolsten Strand angekommen. Sand, Steine, Mangroven und kein Schwein da. War ja schließlich auch erst 9 Uhr morgens! :D

Nach dem Strand ging es zum Lookout auf den Mt Rooper, das hat mich zwei Stunden gekostet. Es ist ganz schön Anstrengend durch den Regenwald zu stapfen. Die Aussicht oben war nicht so gut, da die vielen Bäume die Sicht etwas versperrt haben. Das was man jedoch gesehen hat war atemberaubend.

Wieder an der Bushaltestelle angekommen, habe ich feststellen müssen, dass ich gerade den Bus verpasst habe. Also Daumen raus, die Straße führte schließlich nur in Richtung Airlie Beach. Lange musste ich auch nicht warten nach einer Minute kam das erste Auto und hat das hat auch prompt angehalten. Sollte ich wirklich öfters machen!

Zurück in der Stadt gab‘s erstmal Mittagessen. Im Hostel habe ich dann einen 3 tägigen Segelturn gebucht, dieser war nicht billig aber es war es definitiv wert. Ich habe Wale, Delphine und Shitloads an Fischen gesehen. Highlight an Tag zwei war der Whitehaven Beach. Absolut weißer Sand, so fein, wie ich es noch nie gesehen habe. Abends haben wir in einer ruhigen Bucht geankert. Hinten am Schiff sind blaue Lampen angebracht, die bei Nacht, die Fische anlocken. Und mit den Fischen kamen auch Delphine, die Jagd auf die Fische gemacht haben! Coole Sache!! :D

 

Der Bootsausflug war aber auch echt anstrengend und ziemlich rau. Einige sind Seekrank geworden. Mich hat’s zum Glück verschont, auch weil ich die meiste Zeit auf dem Deck verbracht habe. Insgesamt war ich viermal Schnorcheln also an jedem Platz an dem wir geankert haben. Faul ist was anderes! Außerdem habe ich kein einziges Mal ausgeschlafen, seid ich unterwegs bin... Nach einer weiteren Nacht in Airlie Beach, ging es am nächsten Morgen weiter nach Townsville.

Mittags in Townsville wurde als erstes der nächste Berg erklommen :)

 

Auf dem Segeltrip habe ich Jan Sin kennengelernt. Mit ihm habe ich mich auch einen Tag später in Townsville, getroffen und einen Tagesausflug mit einem Mietwagen zum höchsten Wasserfall Australiens (Girringung National Park) gemacht. Es hat in Strömen geregnet. Was will man auch anderes erwarten im Regenwald. Es war auch ziemlich neblig, vom Rand der Schlucht hat man nichts gesehen. Man konnte den Wasserfall nur hören. Es hat echt Überwindung gekostet, den Abstieg in die Schlucht zu wagen. Aber unser Entdeckerfieber wurde belohnt unten angekommen, war die Sicht besser und man hat sogar den Rand des Wasserfalls gesehen. Der Nebel und der Regen haben zusätzlich eine tolle Atmosphäre geschaffen. Wieder ein Ausflug, der sich gelohnt hat.

 

Am nächsten Tag bin ich wieder früh aufgestanden, da ich das Hostel wechseln wollte und zum nahegelegenen Staudamm zu fahren wollte. Der Staudamm war leider ein Reinfall, nichts Besonderes… Also haben wir das Auto zurückgebracht. Jetzt werde ich es erstmal ruhig angehen lassen und meine weitere Reise planen. Morgen ist ein Tagesausflug nach Magnetic Island geplant.

Mooloolaba und Noosa

Freitag, 05.07.2013

Das ging wirklich schnell mit dem neuen Wohnsitz. Jacky eine ehemalige Student Relationship Officerin. Hat mir angeboten, bei ihr in Brisbane zu wohnen für ein paar Tage. Die Möglichkeit habe ich natürlich genutzt. Mit ihr habe ich auch gleich den Samstag verbracht. Morgens sind wir auf den Markt und haben frisches Gemüse und Obst gekauft. Auf dem Markt gab es auch einen deutschen Würstchenstand. Ich habe mir trotzdem indisch gegönnt, war mindestens genauso gut.

Zufällig kamen an dem Samstag Yiner und Cindy aus Neuseeland zurück. Allerdings flogen sie abends gleich weiter nach Cairns. Und so haben wir sie in der Stadt aufgegabelt und sind zu Viert ins Koala Sanktuarium gefahren. Dort waren zwar viele Koalas und Kängururs, das war‘s aber dann auch. Typische Touristenfalle. Einigermaßen interessant war es trotzdem. Abends waren Jacky, ihre Mitbewohnerin und eine Freundin essen und anschließend noch gediegen was trinken.

Den Sonntag haben wir dann getrennt verbracht. Sie hatte eine Verabredung mit einem Freund und ich war einkaufen. Ich hab mir für Neuseeland eine Winterjacke zugelegt. Es war der letzte Tag im Winterschlussverkauf und es hat sich gelohnt. Die Jacke habe ich bei Jacky gelassen, bis ich sie brauche, ich denke ich werde sie in den Tropen nicht brauchen.

Am Montag morgen war dann Abreise zur Sunshine Coast. Mit dem Zug ging‘s Richtung Norden. Vom Zug aus hatte man einen sehr schönen Ausblick auf die Glasshouse Mountains. Da musste ich hin! :D

Dummerweise hat der Name Sunshine Coast nicht gehalten was er verspricht es hat den ganzen Tag immer mal wieder geregnet. Und so bin ich nur im Ort ein bisschen Spazieren gegangen. Am nächsten Morgen war das Wetter besser und ich habe sogar jemanden gefunden, der Lust hatte mit mir zu den Glasshousemountains zu gehen. Ein Holländer. Sie sind wirklich sympathisch, wenn sie nicht vor e inem einen Anhänger ziehen. Außerdem hatte ich die erste Begegnung mit einer wilden Schlange! Wohoo! Die Schlange war direkt am Straßenrand und Richard hat erstmal einen rießen Satz gemacht. Verständlicherweise, wie sich gerade nach ein bisschen Recherche herausgestellt hat. http://de.wikipedia.org/wiki/Braunschlangen

Mooloolaba

  

Glasshouse Mountains

Noosa

   

The End

Donnerstag, 27.06.2013

Das ist das Ende. Das Semester ist zu Ende. Die letzten Wochen habe ich fast nur mit lernen verbracht. Die Klausuren waren nicht so hart, aber anstrengend. In Englisch schreiben ist halt doch was anderes. Aber ich denke ich hab mich ganz gut geschlagen. Auch wegen der guten Unterstützung aus Deutschland:

Letzten Samstag haben wir dann eine Abschiedsfeier geschmissen. VJ habe ich vor vollendete Tatsachen gestellt und er hat eingesehen, dass es sinnlos ist sich zu wehren. Er hat sich nicht beschwert! Außerdem war heute Gerichtstermin im Fall "Mein Essen ist verschwunden". Das Urteil lautete Freispruch in allen Punkten. Der Richter hat, wie vorhergesagt, lachen müssen, als er die Anzeige gesehen hat.

Das Studenvillage ist jetzt fast ausgestorben. Die meisten sind nach Hause zu ihren Eltern gefahren. Auch ich werde am Freitag abreisen. Ursprünglich wollte ich ja schon Mittwoch abreisen, aber ich konnte es einfach nicht...Am Freitag geht’s jetzt also nach Brisbane. Dort werde ich das Wochenende verbringen. Mal schauen was es da noch zu entdecken gibt, war ja schon Mal ein Wochenende dort. Anschließend werde ich nach Norden zur Sunshine Coast fahren und anschließend James, Randy und Mitch in Hervey Bay treffen.

Ich werde hier einige vermissen. Das Semester ist wirklich rasend schnell vorbeigegangen. Aber ich bin auch froh, dass sich langsam mein Aufenthalt zu Ende neigt. Ein bisschen Heimweh habe ich schon. Ich habe gestern ein Packet nach Deutschland geschickt, via Seamail. Das kann bis zu drei Monate dauern. Es kann also sein, dass es zusammen mit mir nach Hause kommt.

Die Hälfte meines Neuseelandaufenthaltes ist auch schon geplant. Ich werde zusammen mit einem Freund einen Camper mieten und drei Wochen lang über die Insel dübeln. Ich hoffe es wird nicht ganz so kalt, schließlich ist dort Winter. Und viele Australier machen dort Skiurlaub. Das heißt ich muss den Inhalt meines Backpacks überdenken. ^^

Die letzte Woche haben wir mit Zocken, Gym und Essen verbracht. Außerdem waren letzte Woche die Finals der Volleyballsaison. Und wir haben wie die Bayern, den Pot nach Hause geholt. Es war ein richtig hartes Spiel. Wir hatten alle vorherigen drei Spiele gegen diese Mannschaft verloren und ausgerechnet im Finale haben wir sie geschlagen. Ich konnte die Verbitterung in ihren Augen sehn! Großartig! :D

Auch war vorletzte Woche der Geburtstag von Chrys. Sie hat mich aus diesem Anlass zum Familienessen ins Qube eingeladen. Dort servieren sie halbrohes Fleisch auf einem 400C° heißen Stein. Man kann dann das Fleisch kleinschneiden und es nach dem eigenen Geschmack auf seinem Stein zu Ende braten. Das war definitiv mal was anderes!

Letzte Woche Donnerstag war ich wieder auf einem Geburtstag eingeladen, wieder zum Essen, diesmal von einer Deutschen, sie ist mit ihrer Familie vor 10 Jahren nach Australien ausgewandert. Diesmal in ein türkisches Restaurant. Das Essen musste aber jeder selber Zahlen. Die schwäbischen Wurzeln sind einfach nicht zu leugnen! :D

Heute haben Luke und ich einen kleinen Ausflug zum Tabletop gemacht. Trotz einer leichten Erkältung. Ich hoffe ich werde nicht richtig krank. Vom Tabletop hatte man atemberaubenden Blick über die Ebene, fast bis nach Brisbane.

Ich hoffe ich kann ab jetzt auch ohne festen Wohnsitz, regelmäßig meinen Blog aktualisieren.

Großeinsatz

Samstag, 01.06.2013

Hier in unserer Unit ist Bombenstimmung! Der Grund ist YJ‘s neuste Aktion: Polizei anrufen, da seine Mahlzeiten, die im Kühlschrank waren gegessen wurden! Es herrschte sofort Großalarm! Hubschrauber waren am Himmel zu hören, die unaufhaltsam näher kamen. Ein SWAT Team seilte sich keine zwei Minuten später auf unser Unitdach ab und stellte sicher, dass sich niemand davonschlich. Überall war Blaulicht, es ging alles so schnell! Ich konnte nicht mal zu ende kauen*. Hundestaffeln durchsuchten jeden Winkel des Studentenvillages. Nach mehreren Stunden Ausnahmezustand war der Terrorist schließlich gefasst, alle Bewohner des Studentenvillage kehrten erleichtert in ihre Units zurück, um zurück zur gewohnten Tagesordnung überzugehen. Überführt haben den Terroristen leere Tupperschüsseln in seinem Küchenregal. Er wurde sofort verhaftet und es wurden seine Fingerabdrücke genommen. Seine Kaution wurde auf einen freundlichen Handschlag festgelegt, da keine Fluchtgefahr besteht. Zum Glück konnten wir die Kaution sofort stellen und ihn wieder auf freien Fuß setzen. Er darf trotzdem das Land bis zum Gerichtstermin nicht verlassen. Gerichtstermin ist in zwei Wochen.

Einen Tag später sind meine Bananen verschwunden. Es muss allerdings jemand anderes gewesen sein, schließlich hat der Terrorist seine Lektion gelernt. Ich hab auch schon einen Verdacht wer es gewesen sein könnte…

Nach diesem kleinen Ausflug in die  Halbwahrheit zurück zur Realität. Josh ist wieder eingezogen, da er die Strafe nicht zahlen musste. Dank seiner ehrlichen Antwort: „I am not gonna pay, it’s a stupid rule! Everyone does it. The thing is, I have a dick roommate!” “Will you do it again?” „Of course!“. Wo er recht hat, hat er recht. Man wird hier wirklich wie ein Kleinkind behandelt. Keine Pflanzen, keine Tiere, keine Bilder und um 22 Uhr ist Nachtruhe. Wenn man dann einen super tollen Mitbewohner hat, wohnt man im offenen Vollzug.

YJ hat mir auch mein Internet gekappt, da aus irgendeinem Grund jemand seine Tür zugeschlossen hat. Er musste sie von der Security wieder aufsperren lassen, was 45 Dollar gekostet hat (Merkt ihr was?) Er dachte, ich wäre es gewesen... Immerhin hab ich drei Dollar wiederbekommen, da der Monat noch nicht vorbei war. Man bin ich froh, wenn ich diese Fratze nich mehr sehen muss.

Trotz alledem geht es mir gut. Wir lachen viel und studieren wenig. Am Mittwoch waren wir Golf spielen (diesmal richtiges Golf). Ich muss noch ein bisschen meinen Schwung trainieren, aber fürs erste Mal war‘s, denke ich, nicht schlecht. Neun Löcher kosten hier auf dem örtlichen Golfplatz 15 Dollar. Damit ist Golf fast genauso teuer wie Minigolf in Deutschland!

Am Dienstag war ich ein wenig Shoppen in der Stadt. Hab mir auch einen neuen Haarschnitt besorgt. Der war teurer als Golf, dafür seh‘ ich jetzt wieder was und das ist unbezahlbar. In der Stadt ist mir dann ein Laden aufgefallen. So sieht also ein australischer Bio-Supermarkt aus.

Am Donnerstag Abend gab es Free Pizza! Chris arbeitet seid ein paar Wochen bei Pizza Hut und als ich sie am Donnerstag abgeholt habe, kam sie mit 12 Pizzen aus der Tür! Also haben wir schnell alle zusammengetrommelt und erstmal zugegriffen. Danke nochmals an der Stelle an den Sponsor!

*ich kaute gerade meine eigenen Nahrungsmittel, die ich selbständig erworben habe. Der Kassenbeleg liegt hier neben mir. Ich hätte nie gedacht, dass er mal so wichtig werden würde! Vorsichtshalber habe ich noch ein Foto gemacht, sicher ist sicher!

Endspurt

Freitag, 24.05.2013

 

So da ich schon lange nichts mehr von mir hören lassen hab. Kommt hier jetzt exklusiv das nächste Update. Das Semester geht jetzt schon langsam zu Ende und ich habe gerade mein letztes Assignment hochgeladen. Jetzt fehlen nurnoch die Klausuren…

Das Studium geht mir gerade total auf den Keks, da man in meinen Vorlesungen nicht wirklich was Neues zu hören bekommt. Da wir in Urban Planning nur zwei Leute sind haben wir die vorlesung letzte Woche in die Mensa verlegt, mal was anderes, denn die Räumlichkeiten sind noch trister als die der H-Da. Jedenfalls ist es bald vorbei und ich bin schon ganz gespannt auf unseren Roadtrip. Ich hab noch vier Wochen Zeit ein Auto aufzutreiben!

Neben dem Studium war sonst die letzten Wochen das Übliche. Volleyball, Gym und Sparring. James hat mir einmal richtig ans Bein getreten, sodass ich ein paar Tage nen rießigen blauen Fleck am Bein hatte. Aber Spass machts trotzdem!

Letztes Wochenende waren wir in Brisbane auf einer Demo. Es soll ein neuer Kohlehafen an der Ostküste gebaut werden, gegen den demonstriert wurde. Denn der Hafen wird auch das Great Barrier Reef beeinträchtigen. Da mussten wir unbedingt dabei sein, schliesslich gab es umsonst Pizza! Luke, James und ich sind also zusammen mit dem Environmental Club nach Brisbane gedübelt. Dort haben wir direkt in der Innenstadt im Parkhaus des Casinos geparkt. Parkgebühren: schlappe 50 Dollar für zwei Stunden! Glücklicherweise habe ich das Geld wiederbekommen, schließlich hat der Environmental Club ein Budget zu Verfügung…

Anschließend haben wir James Freund Shane besucht, der in Brisbane wohnt. Shane ist mittlerweile umgezogen, in eine Mansion mit Pool im Vorgarten! Leider ist es hier mittlerweile doch recht frisch zum Baden.

In unserer Unit ist seid zwei Wochen dicke Luft. YJ hat den Vogel mehrfach abgeschossen. Doch alles von vorne: Vor zwei Wochen saßen James und ich zusammen mit Yner und Cindy unten im Wohnzimmer und haben was getrunken. Um 9.20 Uhr kommt YJ runter und zischt die Mädels an sie sollen leiser sein (im Beisein von James und mir). Daraufhin sind wir richtig stinkig geworden, schließlich bin ich sein Mitbewohner und die Mädels sind meine Gäste. Außerdem gilt die Nachtruhe hier im Student Village erst ab 22 Uhr. Jedenfalls haben wir gesagt er soll verschwinden. Was er dann auch gemacht hat (an dem Abend war er noch bis ca. 1 Uhr nachts wach, wie so häufig).

Doch das allermieseste kommt erst noch. Letzte Woche war Joshs Freundin zu Besuch und die beiden haben sich zusammen in Joshs Zimmer einen Film angesehn. Plötzlich kommt Security und wirft seine Freundin aus dem Zimmer. Laut de Student Village darf man nach 22 Uhr keine Personen auf dem Zimmer haben. Was ne beschissene Regel! Jedenfalls ratet mal wer der Security gesagt hat, dass da jemand im Zimmer ist. Was ein Kameradenschw…

Seitdem redet YJ kein Wort mehr und wir nicht mit ihm, er versteckt sich nurnoch in seinem Zimmer was auch gut ist, denn ich werde jedes Mal aggressiv, wenn ich ihn sehe. Ich hoffe er ist jetzt glücklicher!

Josh zieht deswegen nächste Woche aus und dann bin ich allein mit den Nepalesen und YJ…sind zum Glück nur noch 4 Wochen.

Doch zurück zum Positiven. Vor zwei Wochen waren wir im Kino Ironman 3, richtig guter Film um sich die Zeit zu vertreiben.

Letzte Woche hab ich auch Vegmite probiert, es ist absolut nicht mein Fall…

Ab und zu kochen die beiden Chinesinnen noch für uns. Aber heute wars nich so lecker…Nazisoße und Hühnerfüße!

 

Semesterstart Part 2

Sonntag, 05.05.2013

 

Die letzten zwei Wochen waren eher ruhig, deswegen schreibe ich erst jetzt wieder. Die Tage habe ich meist mit meinen Assignments verbracht. Es wird immerschwere sich auf die Uni zu konzentrieren, weil hier einfach so viele Dinge sind, die einen ablenken. Und sei es nur die Leute in der Unibibliothek. Jedenfalls komm ich mehr oder weniger vorran…

Zurzeit hängen wir meist zum Abendessen bei den beiden Chinesinnen, Yiner und Cindy ab. Ziemlich praktisch, wenn für einen gekocht wird. Mittwochs war wieder Volleyball angesagt. Unser Team besteht aus 4 Stammspielern und zwei Weiteren, die wir meist irgendwo aufgabeln. So haben wir letzten Mittwoch mit zwei Mädels gespielt, die eigentlich richtig gut sind, aber das Spiel, alles andere als ernst genommen haben. Fand ich ziemlich enttäuschend. Sie haben einfach zu viele Fehler gemacht und dadurch kam kein richtiger Spielfluss zustande. Das Resultat war eindeutig, wir wurden in Grund und Boden gespielt, obwohl der Gegner nicht wirklich stark war.

Am Wochenende waren wir in Toowoomba feiern. Mit von der Partie waren auch Yiner und Cindy. Es war das erste Mal das sie in einem Nachtclub waren und das mit 21 Jahren. Jedenfalls haben sie von ein paar afrikanischen Mädels, die mit von der Partie waren, ein bisschen Tanzunterricht bekommen; geholfen hats nicht viel  J. Der Abend endete damit, dass ich Babysitten durfte, weil Cindy doch etwas zu viel hatte. Das nächste Mal überlasse ich sie ihrem Schicksal, sie sind schließlich alt genug.

Dienstag Abend hatten die Theater-Kids, eine Art „Prüfung“. Ich nenne sie Theater-Kids und nicht Theaterstudenten. Mit studieren hat das nicht viel zu tun aus meiner Sicht, eher was mit Lehre. Wenn das Ziel eines Faches zu fünft das Herstellen zweier Roboterkostüme aus Pappmaschee und Karton ist, dann kann ich das bei bestem Willen nicht ernst nehmen. Doch zurück zu den der eigentlichen Prüfung. Es sollten also Theaterstücke gespielt werden. Ich war gespannt. Schliesslich habe ich als Ingenieur für solche Dinge nicht viel übrig. Und ich wollte herausfinden, ob sie WIRKLICH so cool sind wie sie sich geben. Also hab ich mir vorgenommen die Theaterstücke ohne voreingenommen zu sein anzuschauen. Ich wollte ihnen die Chance geben mich zu überzeugen, dass Theater keine Zeitverschwendung ist.

Und was soll ich sagen,jetzt da ich gesehen hab was die Theater-Kids so treiben: sie hatten ihre Chance…Und Ich bin relativ glücklich darüber, dass ich, für die 30 Sekunden Rumgefuchtel, keinen Eintritt zahlen musste.

Da Josh nach seiner Augen-OP (die gut verlaufen ist) wieder einigermaßen sehen kann, kann er auch wieder arbeiten. Dummerweise hat er keinen Führerschein mehr und so muss ich ihn regelmäßig zur Arbeit fahrn. So kam es dass, ich die Woche dreimal um halb 5 aufgestanden bin um zum Mecces zu fahren. Ich sollte ihm sagen, dass er ab sofort keine Frühschichten mehr annehmen soll, gell Josh! Vorteil von der Sache ist, ich darf sein Auto benutzten. So sind James und ich dieses Wochenende nach Nimbin gefahren zum Mardi Gass. Nimbin ist ein Hippidorf und einmal im Jahr ist dort ein Hippi-Festival mit VW-Bus Parade, Demo für die Legalisierung von Marihuana usw. Leider sind die Hippies auch nicht mehr das was sie mal waren und so haben sie das Mardi Grass kommerzialisiert: Tageskarte 30 Dollar. So sind James und ich nicht auf das Festival, sondern nur in der Stadt abgehangen, die aus ungefähr 20 Häusern besteht. Geschlafen wurde in Joshs Auto. Heim fahren ging leider nicht.

Auf dem Rückweg von Nimbin haben wir noch ein paar Kumpels von James in Springfield besucht, bevor wir nach Toowoomba zurück gefahren sind. Ich bin also jetzt wieder in meiner Zelle in Toowoomba. Mal schauen, wann sie mich das nächste Mal raus lassen!

Als ich heute die Tür meines Mitbewohners gesehn hab, ist mir das neue Schild aufgefallen. Das Handschriftliche ist von mir :)

 

 

Byron Bay

Freitag, 19.04.2013

 

Nach einer sehr anstrengenden Zugfahrt über Nacht, neben einer nach Pisse riechenden dicken Frau, bin ich nun also in Byron Bay. Der Strand hier ist mit Abstand der Beste bis hierhin. Das war gleich das Erste nach meiner Ankunft hier: An den Strand morgens um 6, da noch alles zu hatte auch das Hostel. Also saß ich erstmal zwei Stunden mit Gepäck am Strand. Nachdem ich dann eingechekt hatte, bin ich erstmal einkaufen. Auch hab ich mich für eine dreistündige Kajaktour angemeldet, um endlich mal ein paar Delphine zu sehen. Leider hatte ich wieder kein Glück. Statt Delphinen habe ich Seemöwen und ein Boot gesehn. Aber es wurde zum Ende hin trotzdem noch interessant, da wir Schnorcheln durften. Das Wasser war zwar trüb, aber man konnte trotzdem ein paar Tiere sehen. So bin ich einer Wasserschildkröte begegnet und einem Rochen. Die Schildkröten sind ziemlich langsam, trotzdem hab ich keine zu fassen gekriegt.

Abends war dann ein vom Hostel aus organisierter Pub Crawl. Dieser war aber nich wirklich besonders und so bin ich schon früh wieder heim.

Gestern hab ich dann eine kleine Wanderung zum hiesigen Leuchtturm gemacht, zusammen mit einer Deutschen, einem Iren und einer Engländerin. Am Leuchtturm haben wir noch eine Holländerin getroffen und so waren wir schon fünf. Abends habe ich ein paar Schweizer kennengelernt. Sie sind angenehmer als Deutsche irgendwie. Jedenfalls waren wir feiern im Cheeky Monkey’s. Dort besteht der Dancefloor aus festen Tischen. Man tanzt also auf den Tischen. Eigentlich ne coole Idee nur alles andere als praktisch. Irgendwie gehetzte Stimmung, da der Platz auf den Tischen begrenzt ist. Heute Abend geht es aber wahrscheinlich wieder ins Cheeky Monkey’s, da es hier der einzige Club ist…morgen früh geht mein Bus um 7 Uhr nach Brisbane, wo mich Mitch abholen kommt und es geht wieder nach „Hause“.

 

Nach einer also recht kurzen letzen Nacht in Brisbane, hat mich Mitch netterweise am Busterminal abgeholt. Und wir sind erstmal shoppen gefahren. Ich hab mir ein paar Klamotten einen Hut und eine Sonnenbrille besorgt. Eigentlich wollte ich ja kein Geld mehr ausgeben… J

So da die Ferien nun zu Ende sind hier ein kleines Fazit meines Trips:

14 Tage, 5 Städte, 2 Nationalparks,850 Dollar, zurückgelegte Kilometer: 1700km per Flugzeug,        1600 km per Auto, 750 km per Zug, 250 km mit dem Bus.

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